Stephan Permien
Website: www.stefanpermien.de
Interview
Kitesurfer sind irgendwie „besondere“ Menschen, Typen, die im Leben Extreme suchen. Wie siehst Du das, was war Deine Motivation zu kiten?
Meine Motivation beim kiten ist stets etwas Neues zu lernen. Auf dem Wasser wird mir nie langweilig, weil es unendlich viele Kombinationen undTricks im Freestyle gibt, man kann zu dem in der Welle fahren oder sich auf Kickern und Slidern zerlegen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Somit versuche ich jedesmal was Neues zu lernen und völlig neue Tricks zu erschaffen.
Wann hast Du mit dem Sport begonnen, wie alt warst du damals?
Ich habe 2002 angefangen, damals war ich 16. Jahre alt.
Wenn Du Dich selbst beschreiben solltest, was hast Du für einen Charakter, wo suchst Du letztlich den Sinn im Leben und wie willst Du das erreichen?
Ich bin nett und eigentlich immer gut gelaunt. Wenn mal auf dem Wasser ein Tag nix klappt, dann bin ich nächsten Tag schon wieder Top-Motiviert auf dem Wasser. Ich kite nicht gerne alleine, sondern am liebsten mit Freundin oder Freunden. Im Kiten möchte ich nicht irgendeinen bestimmten Titel erreichen, sondern einfach nur den Respekt von Kitern und Surfern bekommen, wenn sie mich auf dem Wasser rippen sehen.
Wie würdest Du Deinen eigenen Fahrstil beschreiben, was sind Deine liebsten Moves und was möchtest Du noch erreichen?
Meinen Fahrstil würde ich als ein Mix zwischen extreme radikal und technisch beschreiben. Also ist es ein radikaler, kraftvoller und trotzdem technischer Wakestil. Es gibt einen Handlepass, den ich besonders gerne Springe, den Slim Chance.
Hast Du Vorbilder und was bedeuten Dir diese?
Vorbilder habe ich diesem Sinne nicht. Es gibt Fahrer, die mich inspirieren da wären Aaron, als sehr technischer Fahrer und Ruben inspiriert mich mit seiner Radikalität.
Wenn Du als Ambassador von RoDwY selbst als „Vorbild“ gehst, wofür stehst Du, was können die anderen von Dir lernen, was bedeutet Dir Charisma?
Von meinem Ehrgeiz und meiner Motivation können bestimmt viele noch was lernen, zudem können die jungen Fahrer auch bestimmt eine gewisse Professionalität bei mir lernen. Außerdem hatte ich die ersten 3 Jahre keinen Sponsor, auch keine Eltern als Sponsor; Dadurch weiß ich genau wie viel Material wert ist und gehe entsprechend damit um.
Wo sind Deine Lieblingsspots, die Du anderem empfehlen würdest, auch Unterkünfte und Typen dort?
Ich war schon einmal in meinem Leben auf Mauritius, dort hat es mir sehr gefallen. Dort war ich in einem 5 Sterne Hotel, direkt am Spot Le Morne untergebracht. Dort kann man super kiten, egal ob Welle, Flachwasser oder Riesen-Welle alles an einem Spot.
Schreibe 5 Dir wichtige Worte auf:
Kitesurfen
Wind
Wasser
Strand
Sonne
Was bedeuten Dir die Visionen von RoDwY?
RoDwY hat letztes Jahr einen sensationellen Start hingelegt und hat sich jetzt schon zu der Kitemarke überhaupt entwickelt. Ich bin von Anfang an dabei und kann nur sagen weiter so!
„Persönliche Gedanken“?
No Risk, No Fun




